Die Hosts

Der Künstler, Musiker und Autor Alexander von Schlieffen ist ausgebildeter Astrologe (Prüfung des Deutschen Astrologen Verbandes 1996) und schreibt seit Jahren für populäre Zeitschriften wie Vanity Fair, Gala oder Freundin und ist darüber hinaus bekannt für sein jährlich als Hörbuch erscheinendes Jahreshoroskop. Er hat mehrere Hörbücher, Bücher und Artikel zum Thema Astrologie veröffentlicht und veranstaltet regelmäßig astrologische Salons. Alexander liegt es am Herzen die Astrologie einem breiten Publikum als Inspiration und Anregung für einen neuen Blickwinkel auf die Welt aufzuzeigen. 

John Ruhrmann ist Unternehmer mit Leib und Seele. Von Natur aus skeptisch, doch stets neugierig, hat er die Astrologie für sich als Hilfsmittel entdeckt, um Sachverhalte und Persönlichkeiten einzuordnen und besser zu verstehen. Er nutzt die Astrologie als Koordinatensystem, ohne in ihr eine ultimative Wahrheit zu sehen. Im „AstroPod“ nimmt er die Rolle des anwesenden Zuhörers an und zeigt im Gespräch mit Alexander auf, wie die Astrologie uns im Alltag nutzen kann.

 

Hallo Alexander, hallo John. Könnt ihr ein bisschen über euch erzählen? Was macht ihr, wenn ihr nicht gerade den „AstroPod“ aufnehmt? Wie sieht euer Alltag aus?

Alexander: Jede Folge des AstroPod braucht ordentlich Vorbereitung. Darum kümmere ich mich, recherchiere astrologische Konstellationen und die wichtigsten Themen der Woche. Darüber hinaus mache ich für viele Menschen persönliche Horoskop Deutungen, gebe astrologische Salons und schreibe für verschiedene Zeitschriften. Außerdem veröffentliche ich regelmäßig Bücher und Hörbücher. Die Astrologie ist ein Fass ohne Boden, und da gibt es ständig etwas Neues zu entdecken, das ist natürlich sehr aufregend. 

Neben meiner astrologischen Tätigkeit bin ich auch als Maler aktiv; das fordert auch viel Aufmerksamkeit und Leidenschaft. Neben meinen großen psychedelischen Pilzlandschaften fertige ich auch Portraits im Auftrag. Aber auch das ist nicht genug, denn meine dritte große Leidenschaft ist die Musik. Und so verbringe ich jeden Tag auch viel Zeit an einer meiner wunderbaren Gitarren. Mit meinem Trio probe ich normalerweise einmal die Woche. Einer der wunderbaren Aspekte meiner Tätigkeit ist, dass es weniger eine Arbeit, als vielmehr eine Art zu leben ist, weshalb ich auch immer zu damit beschäftigt bin und zu jeder Tages- und Nachtzeit damit zu tun habe. Trotz alledem spielen Familie und Freunde eine riesige Rolle in meinem Leben und ich verbringe schöne Zeiten mit wunderbaren Menschen. Über meine Arbeit komme ich mit sehr unterschiedlichen Menschen zusammen, was auch sehr inspirierend ist.

John: Anders als Alexander bin ich nicht Astrologe, aber an der Astrologie sehr interessiert. Nach einem erfolgreich abgebrochenen Studium in Natur- und Ingenieurwissenschaften bin ich über die Musikbranche als Gründer und Geschäftsführer in die Welt der digitalen Medien mit einem eigenen Unternehmen eingestiegen. Das bestimmt fast vollständig meinen Alltag. Ich habe viele Interessen z. B. an Geschichte, Raumfahrt, Technologie, Politik und Reisen, ich kann dem aber kaum nachkommen. So freue ich mich, dass ich an so einem kreativen Projekt wie dem AstroPod teilhaben darf. Es schafft mir Denk- und Handlungsfreiräume, die ich dringend benötige.

Wie seid ihr auf die Idee zum „AstroPod“ gekommen? Wie hat das Ganze angefangen?

Alexander: John kam vor ein paar Jahren für eine Horoskop Deutung zu mir. Damals sprachen wir auch über meine Hörbücher. 2019 kam er wieder in mein Berliner Studio, um sich astrologisch beraten zu lassen. Im Anschluss an unser Gespräch sagte er dann, dass seiner Meinung nach die Zeit dafür reif sei, einen qualitativ hochwertigen astrologischen Podcast in die Welt zu bringen. Ich fand die Idee sofort großartig und so kamen wir ins Gespräch. Bei einer spontanen Visite in Johns Büro kam mir die Idee, dass er mit mir die Podcastfolgen einsprechen soll. Der Podcast ist seine Idee, somit ist er der Vater dieses Produktes, dachte ich mir, und dann weiß er auch wie man ein solches Gespräch für den Zuhörer spannend und interessant gestalten kann. Es ist vielleicht eine unkonventionelle Idee, aber ich finde es eine wunderbare Lösung für unser gemeinsames Projekt.

John: Auf Grund meiner unternehmerischen Tätigkeit bin ich mit den Hörbüchern von Alexander in Kontakt bekommen und war von seiner Art Astrologie zu betreiben und zu kommunizieren enorm beeindruckt. Ich habe mit seiner Deutungskunst Astrologie völlig neu für mich verstanden und vor allem etwas damit anfangen können, was mir an anderer Stelle nicht gelungen ist, weil es mir zu banal oder zu esoterisch war. Als im Westen der Welt aufgewachsener Mensch würde ich mich als liberal und humanistisch geprägt bezeichnen. Mein Interesse an der Zukunft, aber auch an der Philosophie und an den großen Geschichten, hat mich agnostisch gemacht. Trotzdem fasziniert mich die Astrologie, ihre Denk- und Deutungsmuster. Ihr inhaltliches Potential hat so viel Spannendes und Überraschendes. Wer Astrologie betreibt, beschäftigt sich tief mit der Welt, sich selbst und den anderen. Er sucht die Wahrheit, von denen es viele gibt, mit Hilfe einer sehr alten Kultur- und Kommunikationstechnik, die wertschöpfend für das Individuum und seine Umwelt wirken kann. Ich finde das sehr interessant. Das zu vermitteln ist mein Anliegen in unserem Projekt.

Warum nehmt ihr jede Woche eine neue Folge des „AstroPod“ auf? Für wen macht ihr euch die Arbeit?

Alexander: Wir haben das Gefühl, dass es sinnvoll ist, wenn die Menschen einmal pro Woche einen astrologischen Input bekommen. Unsere Idee ist, den AstroPod informativ und unterhaltsam zugleich zu gestalten. Grundsätzlich geht es um die großen Zyklen des Jahres 2020, welche in der ersten Folge ausführlich dargelegt werden. Dann soll es aber in jeder einzelnen Folge vor allem darum gehen, die großen Themen auf das alltägliche Geschehen innerhalb einer Woche herunter zu brechen. Wir möchten unsere Zuhörer inspirieren und ihnen Anregungen dafür geben, wie sie ein Verständnis für die gegenwärtige Situation entwickeln können und wie man unter Umständen die astrologischen Konstellationen auf die bestmögliche konstruktive Art und Weise nutzen kann. Es geht auch um eine Reflektion dessen, was in unserer Zeit geschieht. Welchen Sinn könnten bestimmte Ereignisse oder Erlebnisse aus der astrologischen Perspektive haben?

John: Ich hoffe, dass jede Zuhörerin und jeder Zuhörer sich etwas mitnehmen kann aus dem, was wir erzählen. Abgesehen davon ist das Medium Podcast an sich interessant und wir möchten den AstroPod an sich weiterentwickeln. Ich hoffe, dass wir bald das Konzept einer Live Veranstaltung dazu umsetzen können.

Warum sollte ich mir den „AstroPod“ anhören? Was macht ihn zu etwas Besonderem?

Alexander: Viele unserer Hörer freuen sich jede Woche auf die neue Folge des AstroPod, denn sie sagen, dass er für Sie eine wunderbare Orientierungsstütze für die kommenden Tage sei. Die Themen werden sich nicht wiederholen, denn die Konstellationen verändern sich andauernd. Wir versuchen immer neue Aspekte mit an Bord zu nehmen, um das Thema Astrologie immer mehr Menschen zugänglich zu machen. Außerdem haben wir auch Folgen mit spannenden Gästen in Planung. Dabei soll es sowohl um das Leben dieser Persönlichkeiten als auch ihre Beziehung zur Astrologie gehen. Gerade in einer solch epochalen Übergangszeit kann die Astrologie für viele Menschen eine Inspirationsquelle für das Verständnis dessen sein, was geschieht.

John: Ich lese gerade den Klassiker „Der Heros in tausend Gestalten“ von Joseph Campbell. In dem Werk wird die Behauptung aufgestellt, dass in wirklich allen Mythen der Welt universelle, ähnliche oder gleiche menschliche Wahrheiten oder Werte stecken, die teilweise aber nicht mehr direkt verstanden werden können. Hier ist die Analogie für mich. Alexander deckt Vergleichbares für mich in der Astrologie auf. Das macht den AstroPod enorm hörenswert.